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Episode 08

Selbstvertrauen im Network Marketing – der wahre Grund, warum du noch nicht erfolgreich bist

Selbstvertrauen ist trainierbar. Woher es wirklich kommt – und warum es über deinen Erfolg im Network Marketing entscheidet.

#Selbstvertrauen#Mindset#Network Marketing

„Wie hast du das so schnell geschafft?" – „Gar nicht so schnell. Es hat 37 Jahre gedauert." Selbstvertrauen im Network Marketing ist kein Geschenk. Es ist das Ergebnis aus Erfahrung, Wiederholung und der Bereitschaft, anderen zu Diensten zu sein.

In Kürze

  • Deine Vergangenheit bestimmt deinen Start im Network Marketing, aber nicht deine Zukunft – die definierst du neu.
  • Vier Säulen des Glaubens: an die Industrie, an das Unternehmen, an die Produkte – und der schwerste, der Glaube an dich selbst.
  • „To be of service": Wer anderen zu Diensten ist, baut Beziehungen und Fähigkeiten auf, die ihn nach vorne bringen.
  • Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selbstsicherheit sind drei verschiedene Dinge – und Würde gibst du dir selbst.
  • Erfolg im Network Marketing ist planbar: Es ist ein fähigkeitsbasiertes Geschäft. Vorbereitung ist das, was am Ende Sicherheit gibt.

Vier Säulen und der Glaube an dich selbst

Fabian erreichte seine Million-Dollar-Earner-Position nach anderthalb Jahren – und antwortete auf der Bühne, es habe in Wahrheit 37 Jahre gedauert, sein damaliges Alter. Alle Erfahrungen deines Lebens spielen in alles hinein, was du heute tust. Deine Vergangenheit bestimmt deinen Start, aber nicht deine Zukunft. Daraus formte er vier Säulen, um Profi zu werden: Glaube an die Industrie (kenn die Zahlen, lies die Network-Presse), Glaube an das Unternehmen (verbinde dich aktiv mit der Firma – Fabian fing beim Techniker an, über den kam der Event-Manager, dann stand der CEO daneben), Glaube an die Produkte und – am schwersten – der Glaube an dich selbst.

Robert nennt das Prinzip dahinter „to be of service". Es klingt im Deutschen unterwürfig, ist aber das Gegenteil: Wir sind anderen zu Diensten, damit sie etwas von uns haben – und damit im Gegenzug auch andere etwas für uns tun. Es funktioniert nicht, in eine Firma zu kommen, nichts geleistet zu haben und zu erwarten, dass die großen Führungskräfte zu einem nach Hause kommen. Was funktioniert: anbieten, die Führungskraft zum Bahnhof zu fahren, den Raum zu putzen, den Produkttisch zu betreuen. Auch die oft unterschätzte Sekretärin des CEO ist häufig die wertvollere Beziehung als der CEO selbst.

Wie sich Türen öffnen, wenn du dich anbietest

Fabian erzählt, wie er Tobias Beck bei dessen erstem Public Event als Soundtechniker geholfen hat – ohne Geld, mit YouTube-Musik, einer abgerissenen Funkstrecke und einem Anke-Engelke-Werbespot, der lief, als Tobi angekündigt wurde. Zwei, drei Jahre tourte er unbezahlt in der Crew mit, nur um zu lernen, wie ein Event funktioniert. Genau diese Sprecherausbildung führte später dazu, dass er als erster Europäer das größte Network-Marketing-Event der Welt in Las Vegas hostete – vier Tage, über 100.000 Teilnehmer.

Der Durchbruch kam, weil er vorbereitet war. Sein Sponsor wurde eine Stunde vor einem Event mit Eric Worre krank und sagte: „It's your time." Fabian war als Gast da, hatte Angst, war nervös – und rockte es trotzdem. Robert ergänzt den wichtigen Punkt: Du kannst die Getränkeausgabe mit Würde und Freude machen oder als mürrische Pflicht. Würde gibst du dir selbst. Und tu es nicht „um zu" – nicht um zum CEO zu kommen, sondern um anderen zu helfen. Vielleicht entsteht etwas daraus.

Drei Begriffe, die jeder verwechselt

Robert trennt sauber: Selbstbewusstsein hat mit Wissen zu tun, mit Kopf. Selbstvertrauen ist ein Gefühl, der Glaube an dich. Selbstsicherheit ist das Auftreten – man sieht es bei Castingshows, wo Menschen ohne jedes echte Selbstbewusstsein mit enormer Selbstsicherheit auf die Bühne gehen. Fabian belegt das mit seinem eigenen Körper: Nach einem schweren Unfall verlor er 18 Kilo, baute danach in rund drei Monaten fast zwölf Kilo fettfreie Muskelmasse auf – obwohl naturale vier Kilo pro Jahr realistisch wären. Möglich nur, weil sein Körper es schon konnte: Muscle Memory. Genau wie die anderthalb Jahre zur Million in Wahrheit auf 37 Jahren Vorarbeit beruhten.

Der wichtigste Rat: Vergleich dich nicht. Die Einkommens-Rankings in Network-Magazinen werden bewusst eingeschickt, der beste Scheck mal zwölf gerechnet – wer einmal 100.000 verdient hat, steht dann mit 1,2 Millionen drin. Stattdessen zählt Wiederholung. Es gibt nur etwa 15 Einwände in der Branche, im Kern sogar nur fünf. Wer die Grundfähigkeiten beherrscht – Liste, Einladung, Präsentation, Follow-up, Einarbeitung, Promoten – spielt das Instrument Network Marketing gut genug, um damit Geld zu verdienen. Und zwar eine Menge.

Stärkste Zitate aus der Folge

Wie hast du das so schnell geschafft? Gar nicht so schnell – es hat 37 Jahre gedauert.

Fabian Fitzner

Würde ist etwas, was wir uns selbst geben. Ich kann die Getränkeausgabe mit Würde und Freude machen – oder als mürrische Pflicht.

Robert Pauly

Fazit

Selbstvertrauen entsteht nicht über Nacht und nicht durch Vergleich mit anderen. Es wächst aus Erfahrung, aus Ergebnissen und aus der Bereitschaft, anderen zu Diensten zu sein. Network Marketing ist ein fähigkeitsbasiertes Geschäft – und Erfolg darin ist planbar. Lern die Grundfähigkeiten, wiederhole sie, bereite dich vor. Denn Vorbereitung ist in einem Wort das, was dir am Ende die Sicherheit gibt. Dann gehst du nicht mehr ins Unerwartete.