Das beste Investment? Nicht das, was du kaufst
Das wertvollste Investment ist nicht finanziell. Worin du wirklich investieren solltest, um langfristig zu gewinnen.
Erfolg lässt sich nicht kaufen – aber in dein Geschäft musst du investieren. Das wichtigste Investment ist dabei nicht das, was du kaufst, sondern das, was du dir damit erarbeitest.
In Kürze
- Das wichtigste Investment ist das in dich selbst: Fabian hat in 18 Jahren fast eine Viertelmillion in Weiterbildung gesteckt.
- Die Convention ist das Event, das du nie verpassen darfst – jede Person, die du auf ein internationales Event bewegst, bringt grob 1.000 Euro Folgeeinkommen.
- Wer zuerst selbst etwas tut – Geld oder Arbeit investiert – ist motivierter dabei: das psychologische Prinzip hinter Einstiegshürden.
- Große Startpakete bringen besser qualifizierte Partner und mehr Umsatz – aber nur mit der Verantwortung, beim Abverkauf zu helfen.
- Die 4V: Verbrauchen, Verkaufen, Versampeln, Verschenken – ohne Produkte funktioniert keine davon.
Investiere zuerst in dich selbst
Fabian hat in seiner Karriere fast 250.000 Dollar in Seminare, Coachings und Masterminds gesteckt – verteilt über fast 20 Jahre, nicht im ersten Jahr. Aber genau dieses Investment in sich selbst hat den Unterschied gemacht. Das erste Event, das du nie verpassen darfst, ist deine Convention – egal, ob du dafür in die USA oder nach China fliegen musst. Mach es möglich.
Die Rechnung dahinter ist erstaunlich akkurat: Pro Person, die du auf ein internationales Event bewegst – und dafür musst du selbst erst hingehen – kannst du im Folgejahr rund 1.000 Euro Einkommen rechnen. Was dich also von einer Million im Jahr trennt, sind 1.000 Menschen aus deiner Organisation auf einem internationalen Event. In zweiter Instanz investierst du auch in deine Gruppe: Fabian hat schon Busse gemietet und vorfinanziert, dann Tickets verkauft – wieder ein Investment ins eigene Business.
Warum Einstiegshürden funktionieren
Robert bringt Gary Bösner ins Spiel, der jahrelang Geiselverhandlungen fürs FBI führte. Dessen Kernprinzip: Bevor er jemandem etwas gibt – ein Glas Wasser, freies Geleit – muss der zuerst etwas für ihn tun. Ein hart gekochtes Ei, ein Geburtstagsständchen. Es geht nicht um den Wert, sondern darum, dass der andere zuerst aktiv geworden ist. Genau deshalb lässt Fabian seine Busreisen nicht kostenlos: Die Leute zahlen oder qualifizieren sich über Umsatz.
Fabian arbeitet deshalb gern mit einer Einstiegshürde – Startpakete zwischen 1.000 und 3.000 Euro. Sein eigenes Beispiel beweist es: Bei seinem Wiedereinstieg gab es Pakete für 49 bis 149 Euro. Er schrieb in einem Monat 90 Leute ein. Wie viele arbeiteten im zweiten Monat noch? Zwei – seine Frau und er. Die 49 Euro waren so niedrig, dass es sich anfühlte wie drei Caipirinhas am Wochenende. Beim nächsten Unternehmen lag das kleinste Paket bei 650 Euro. Weniger Leute, aber eine völlig andere Qualität – und massiv mehr Einkommen.
Die Macht großer Pakete – und die Verantwortung
Fabian rechnet vor: 300 Partner, die alle für 100 Euro starten, ergeben 30.000 Euro Umsatz und bei 10 Prozent Auszahlung etwa 3.000 Euro Einkommen. Dieselben 300 Partner, die für 2.500 Euro starten, ergeben 750.000 Euro Umsatz und 75.000 Euro Einkommen – bei identischem Aufwand. Dazu kommen die 4V, für die du überhaupt Produkte brauchst: Verbrauchen (be a product of the product), Verkaufen, Versampeln und Verschenken.
Robert mahnt mit dem Spider-Man-Satz: With great power comes great responsibility. Er erzählt von einem Tag, an dem 40.000 Euro Umsatz für eine Qualifikation fehlten. Fabian bot allen ein 1.000-Euro-Toolpaket gratis an, wer für 1.000 Euro Produkte einkaufte – in zwei, drei Stunden war die Summe zusammen. Im ersten Unternehmen wurde danach mit Ernährungsabenden dafür gesorgt, dass die Leute ihre Produkte an Kunden abverkauften – alle waren glücklich. Im zweiten Unternehmen kümmerte sich die Führungskraft einen feuchten Kehricht, die Leute blieben auf ihren Produkten sitzen. Genau diese Garagengeschichten schaden der ganzen Branche und sind nicht nötig.
Stärkste Zitate aus der Folge
Was trennt dich von einer Million Einkommen im Jahr und dem, wo du heute stehst? 1.000 Menschen, die aus deiner eigenen Organisation auf ein internationales Event kommen.
— Fabian Fitzner
Du kannst dir Erfolg nicht erkaufen, aber du musst in dein Geschäft investieren.
— Robert Pauly
Fazit
Investieren heißt nicht, sich Erfolg zu kaufen – das geht nicht. Es heißt, in dich, in deine Gruppe und in dein Geschäft so zu investieren, dass aus Zeit und Geld die optimale Rendite wird. Große Pakete und Einstiegshürden bringen motiviertere, besser qualifizierte Partner – aber nur in Kombination mit der Verantwortung, ihnen beim Abverkauf zu helfen. Für so wenig Geld ein echtes Business aufzubauen gibt es nur im Network Marketing. Das Risiko bleibt klein, wenn du als Führungskraft die richtigen Möglichkeiten schaffst.
